Wirtschaftsethische Topologie II

hrsg. Thomas Beschorner, Marc C. Hübscher und Thomas Hajduk

Editorial

Thomas Beschorner, Marc C. Hübscher und Thomas Hajduk

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Hauptbeitrag

Kulturalistische Wirtschaftsethik – Grundzüge einer Theorie der Anwendung

Thomas Beschorner

Der in diesem Artikel präsentierte Ansatz einer kulturalistischen Wirtschaftsethik entwickelt über die Verwendung eines Mehrebenenmodells – bestehend aus einer Handlungs-, Interaktions-, Institutionen-, Organisations- und Gesellschaftstheorie – eine wirtschaftsethische Anwendungstheorie. Durch Rückgriff auf den Kulturbegriff und unter Verwendung einer kulturwissenschaftlichen Methode werden zentrale handlungs- und institutionentheoretische Grundlagen herausgearbeitet, mit denen verschiedene individual-, organisations- und gesellschaftstheoretische Aspekte im wirtschaftsethischen Kontext erhellt werden können. Eine kulturalistische Wirtschaftsethik entwickelt ein „Mehr an Erklärung“ gegenüber der traditionellen Ökonomik einerseits. Sie deutet andererseits eine Brückenfunktion zwischen deskriptiven und normativen Ethiken, zwischen Anwendungs- und Begründungsdiskursen an.

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Korreferat

Desiderata einer kulturalistischen Wirtschaftsethik – Ein Kommentar zu Thomas Beschorners Forschungsprogramm

Matthias Kettner

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Beitrag

Zur Normierung gesellschaftlicher Verantwortung – ISO 26000 im analytischen Vergleich mit ISO 14000 und SA8000

Rüdiger Hahn

Verschiedene Normen befassen sich mit Teilaspekten gesellschaftlicher Verantwortung. Mit ISO 26000 liegt nun erstmalig eine Norm zur ganzheitlichen Umsetzung gesellschaftlicher Verantwortung in Managementprozessen vor. Anders als z.B. ISO 14000 und SA8000 ist ISO 26000 jedoch nicht als Managementsystem-Standard konzipiert. Um was für einen Normtyp handelt es sich also und welche Wirkungsweisen, Möglichkeiten und Grenzen sind damit verbunden? Der Beitrag widmet sich diesen Fragen im Rahmen einer vergleichenden Analyse von ISO 26000 mit der ISO 14000er-Normreihe sowie mit SA8000.

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Korreferat

Normierung gesellschaftlicher Verantwortung durch ISO 26000 – Ein kritischer Vergleich?

Dirk Ulrich Gilbert

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Beitrag

Wohlfahrtsökonomischer Marktliberalismus und die Entstehung von Konsumentenwünschen

Karsten Witt

Das insbesondere in den Wirtschaftswissenschaften dominierende ökonomische Menschenbild wird häufig wegen seiner Vereinseitigung des Eigennutzes und wegen der zugrunde liegenden Rationalitätsannahmen kritisiert. Aufbauend auf einer Reflexion dieser beiden Kritiklinien wird in diesem Beitrag eine tiefer liegende Kritik der anthropischen Vernunft vorgetragen, um zu einem gehaltvollen und angemessenen wissenschaftlichen Umgang mit Menschenbildern zu gelangen. Zu diesem gehört die Einsicht in die performativen Wirkungen, die vorgetragene Menschenbilder in ökonomischer Praxis wie Wissenschaft entfalten, und zwar gerade dann, wenn sie mit dem methodologischen Status der Als-ob-Annahme auftreten. Von daher wird es zu einer Frage von Verantwortungsethik und praktizierten Tugenden, mit welchen – nur plural und auch direkt widersprüchlich denkbaren – Menschenbildern man wie operiert.

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Korreferat

Kritik zum wohlfahrtsökonomischen Integrationsversuch der Ent- stehung von Konsumentenwünschen in ethischer Absicht

Olaf J. Schumann

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Dissertation

Genug geschwiegen! Wie Unternehmensethik praktisch- philosophisch grundzulegen ist

Peter Vogler

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Tagunsbericht

Discussing „Wirtschaftsethik“ With Regard to „Business Ethics“ and „Economic Ethics“ – Report on a DGPhil Panel at the 23rd World Congress of Philosophy in Athens 2013

Peter Seele

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Rezension

„Bitte keine Festschrift!“ – und doch, aber dann ganz anders

Marc C. Hübscher

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Rezension

Unvollendet oder untauglich? Die Dauerbaustelle Soziale Marktwirtschaft auf dem Prüfstand

Alexander Lorch

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Dank an die Gutachter(innen) 2013

Die Herausgeber

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