CSR zwischen Greenwashing und ethischer Reflexion

hrsg. von Michael S. Aßländer und Alexander Brink

Editorial

Michael S. Aßländer und Alexander Brink

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Beitrag

CSR zwischen Greenwashing und ethischer Reflexion – Menschenrechte als ethischer Referenzrahmen für Corporate Social Responsibility (CSR)

Peter G. Kirchschläger

Unternehmen laufen Gefahr, im Zuge ihres ökonomischen Handelns die ethische Perspektive zu vernachlässigen. Der Ansatz der „Corporate Social Responsibility (CSR)“ will hier nachhelfen. CSR besitzt Chancen (u.a. die Profitabilität von CSR), sieht sich jedoch auch einigen Herausforderungen gegenüber (u.a. Frage nach der Begründung von CSR). Menschenrechte können als ethischer Referenzrahmen für CSR helfen, diese Chancen zu nützen und die Herausforderungen zu meistern.

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Beitrag

CSR-Wahrnehmungen und Auswirkungen bei Mitarbeitern – Eine empirische Untersuchung in einem mittelständischen Unternehmen

Markus Schenkel-Nofz

Inwieweit CSR in der alltäglichen Praxis gelebt und im Unternehmen verankert wird, hängt entscheidend von den Mitarbeitern ab. Dies gilt umso mehr mit Blick auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Es verwundert daher, dass die Prozesse und Auswirkungen von CSR auf der Mikroebene in der CSR-Forschung eher vernachlässigt wurden. Angesichts dessen wurde eine qualitative Studie unter der Mitarbeiterschaft eines mittelständischen Unternehmens durchgeführt. Analog zu anderen Studien zeigt sich, dass CSR generell positive Effekte bedingt. Doch weisen die Befunde auch darauf hin, dass die wahrgenommene oder unterstellte Authentizität von CSR eine wesentliche Bedingung hierfür zu sein scheint.

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Beitrag

Corporate Social Responsibility in der Marktwirtschaft – ein erfahrungswissenschaftlich begründetes Konzept

Heiko Hoßfeld und Ute Schmiel

Der Beitrag skizziert ein erfahrungswissenschaftlich fundiertes Konzept der CSR. Dabei fragen wir zunächst danach, wie Unternehmen handeln sollen und kommen zu dem Ergebnis, dass sie unter den Bedingungen einer Marktwirtschaft die Handlungsfreiheit anderer Wirtschaftssubjekte wahren sollen. In einem nächsten Schritt thematisieren wir, ob – und wie – ein solches Verständnis von CSR unter den Prämissen der Resource-Dependence-Theorie realisierbar ist.

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Beitrag

Values-based Value Creation and Responsibility – On the Relation-ship of “Doing Business” and “Doing CSR”

Michaela Haase

Eingebettet in einen Analyserahmen zur Förderung bzw. als Ausdruck der Kooperation zwischen Marketingtheorie und Verantwortungsethik werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen wirtschaftlichem Handeln („doing business“) und CSR-geleitetem bzw. verantwortlichem wirtschaftlichen Handeln („doing CSR“) herausgearbeitet. Aus einer Ressourcen-Prozess-Ergebnis-Perspektive und anhand von Antworten auf vier Fragen soll die Identifikation von verantwortlichem wirtschaftlichen Handeln erleichtert und die Entwicklung von an CSR orientiertem wirtschaftlichen Handeln unterstützt werden: warum und für wen, wie und mit wem kann oder soll Wert geschaffen werden?

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Beitrag

Much Ado About Nothing? Sustainability Disclosure in the Banking Industry

Katrin Hummel und Diana Festl-Pell

Der vorliegende Beitrag untersucht die Nachhaltigkeitsberichterstattung im Bankensektor im Hinblick auf potentielles Greenwashing. Wir entwickeln einen theoretischen Bezugsrahmen zur Beurteilung der Nachhaltigkeitsberichterstattung im Bankensektor entlang von Wesentlichkeitskriterien und wenden diesen Bezugsrahmen auf die Nachhaltigkeitsberichterstattung von zwei global systemrelevanten Banken an. Die Ergebnisse unserer Fallstudie deuten darauf hin, dass insbesondere in den für Banken wesentlichsten Bereichen der Nachhaltigkeitsberichterstattung wenige Informationen bereitgestellt werden, wohingegen in den für den Bankensektor eher unwesentlichen Bereichen sehr viele Informationen publiziert werden. Dieses Muster deutet auf Greenwashingaktivitäten bei den untersuchten Banken hin, muss jedoch auch vor dem Hintergrund unpräziser, branchenübergreifender Regelungen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung eingeordnet werden.

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Ideenforum

Der Staat ist tot, lang lebe der Staat. Interdisziplinäre Anmerkungen zur Reziprozität von unternehmerischer Verantwortungsübernahme und dem Wandel von Staatlichkeit

Thomas Hajduk und Sandra Schwindenhammer

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Ideenforum

Die Ökonomik und ihre Schwierigkeiten mit der Moral

Martin Kolmar und Thomas Beschorner

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Dissertation

Responsible Lobbying – Conceptual Foundations and Empirical Findings in the EU

Theresa Bauer

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Rezension

Die Gerechtigkeit Gottes und die Wirtschaftsethik (nebst Erwiderung von Hans Albert und Replik von Nutzinger)

Hans Nutzinger

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Dank an die Gutachter(innen)

Bei der Durchführung des doppelt verdeckten Gutachterverfahrens seit dem zweiten Jahrgang der zfwu (2001) haben uns viele externe Gutachter(innen) tatkräftig unterstützt. Ihnen allen gilt unser ausdrücklicher Dank. Auch in diesem sechzehnten Jahrgang (2015) möchten wir allen Gutachter(inne)n in der letzten Ausgabe des Jahres namentlich für ihre Unterstützung und ihr Engagement danken:

Christian Bala - Karina Becker - George Brenkert - Boudewijn de Bruin - Wolfgang Buchholz - Carsten Dethlefs - Alexander Gertschen - Juliane Göke - Özgür Gürerk - Wolfram Heger - Ludger Heidbrink - Bernd Irrgang - Eric N. Johnson - Hans-Ulrich - Küpper - Nick Lin-Hi - Morton Huse - Alexander Lorch - Elke Mack - Albena Neschen - Hans G. Nutzinger - Helge Peukert - Werner Plumpe - Birger Priddat - Dirk Sauerland - Imke Schmidt - Jens Schnitker - Maximilian Schormair - Michael Schramm - Philipp Schreck - Peter Seele - Bruno Staffelbach - Andreas Suchanek - Peter Ulrich - Peer Vries - Peter Walgenbach - Pat Werhane - Micha Werner

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