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Profil der Reihe Mit der „Schriftenreihe zur Wirtschafts- und Unternehmensethik“, kurz: sfwu, soll ein Rahmen geschaffen werden, innerhalb dessen im besonderen Maße Dissertationen und Habilitationen, aber auch weitere Monographien und Sammelbände zur wirtschafts- und unternehmensethischen Diskussion ihren Platz finden. Der Hauptgrund für den gewählten Namen dieser Reihe ist darin zu sehen, dass damit eine begriffliche Verbindung zu der „Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik“ (zfwu), die von den Herausgebern der Schriftenreihe im Namen des „Berliner Forums“ dreimal jährlich publiziert wird, hergestellt werden soll. Beide Projekte stehen somit in einem engen Zusammenhang und verfolgen die gleiche grundsätzliche Zielsetzung: Es geht uns um eine Befruchtung der wirtschafts- und unternehmensethischen Diskussion in Theorie und Praxis. Die wirtschafts- und unternehmensethische Perspektive wird dabei sehr weit gefasst, um einerseits ein hohes Maß an Interdisziplinarität zu fördern und andererseits einen inhaltlichen und methodischen Pluralismus zu gewährleisten. Die Schriftenreihe, ebenso wie die Zeitschrift, wendet sich damit sowohl an die beteiligten Disziplinen der Wissenschaft wie auch an Vertreter und Vertreterinnen aus Wirtschaft und Politik. Obwohl es schon andere Publikationsforen zur Wirtschafts- und Unternehmensethik gibt, glauben wir dennoch, mit dem Konzept der „Schriftenreihe für Wirtschafts- und Unternehmensethik“ neue Akzente setzen zu können. So besteht ein weiteres Ziel darin, einer sich in manchen wirtschaftsethischen Publikationsreihen - aber auch in der Diskussion insgesamt - beobachteten Schulenbildung entgegenzuwirken. Unseres Erachtens ist - ökonomisch gesprochen - insofern ein stark abnehmender Grenzertrag zu beobachten , als dass der zusätzliche Aufwand zur differenzierteren Ausarbeitung und Verteidigung dieser wirtschaftsethischen Konzepte den zusätzlichen Ertrag für die Diskussion mittlerweile bei weitem übersteigt. Wir erhoffen uns also, mit der „Schriftenreihe für Wirtschafts- und Unternehmensethik“, in Verbindung mit der „Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik“, einen kleinen Beitrag zur Belebung und Erweiterung der Diskussion zu leisten und Ihnen in den kommenden Jahren ein vielfältig und kontrovers angelegtes Forum bieten zu können. Um die Qualität der Publikationen sicherzustellen, werden wir durch einen wissenschaftlichen Beirat unterstützt, der sich aus renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie aus Vertreterinnen und Vertretern der Praxis zusammensetzt. Für das damit verbundene Engagement gilt den Beteiligten schon jetzt unser besonderer Dank. Abschließend möchten wir es nicht versäumen, dem Verleger Dr. Rainer Hampp für sein bemerkenswertes Engagement zu danken, in dessen Verlag nicht nur die zfwu, sondern auch die sfwu zu einem hoffentlich erfolgreichen Projekt für die wirtschafts- und unternehmensethische Diskussion reifen soll. Thomas Beschorner Alexander Brink Matthias Schmidt Walter Schmidt Olaf Schumann
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